Preisgekrönte Anwendung: Künstliche Photosynthese

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16. Februar 2021

Preisgekrönte Anwendung eines Kunden von PCS

Wir bei PCS sind oft beeindruckt und erstaunt, was unsere Kunden leisten können, wenn sie unsere Produkte in der Praxis einsetzen. Für uns – wie für Sie zweifellos auch – geht es darum, Prozessgrenzen zu verschieben und Prozessergebnisse durch den Einsatz unserer innovativen Präzisions-Regelprodukte zu maximieren. Und wie wir in anderen Anwendungsblogs und Fallstudienbewiesen haben, werden wir umso leidenschaftlicher, wenn aus diesen Kundenprojekten Innovationen für eine grünere, nachhaltigere Welt entstehen!

Ein gutes Beispiel für ein so interessantes Kundenprojekt ist das preisgekrönte Forschungsprojekt zwischen Siemens Energy und Evonik (beide in Deutschland) rund um die künstliche Photosynthese. Und mit diesem EIndruck sind wir nicht allein – das Projekt hat sich als echter Gewinner erwiesen!

Hintergrund des Rheticus-Projekts

Forscher des innovative Creavis-Teams von Evonik arbeiten mit Siemens (und anderen) an dem sogenannten Rheticus-Projekt. Wie auf der Rheticus-Websitenäher erläutert, haben sich Evonik und Siemens zusammengetan, um die Kombination von CO2  -Elektrolyse und Gasvergärung in einer Art „künstlicher Photosynthese“ zu ermöglichen. Das Projekt führte zu einer neuen Pilotanlage in Marl, Deutschland. Die Verknüpfung ihrer früheren Innovationen rund um Fermentation und Elektrolyse bietet die Möglichkeit, Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Auf der Creavis-Website heißt es: „Elektrolyse, die mit Sonnenenergie betrieben werden könnte, produziert Synthesegas aus CO2  und Wasser; Im anschließenden Fermentationsprozess wandeln Bakterien das Synthesegas in Butanol oder Hexanol um, Spezialchemikalien, die beispielsweise für Spezialpolymere oder Nahrungsergänzungsmittel benötigt werden“. Damit trägt das Projekt wesentlich zu den weltweiten Bemühungen und Ambitionen bei, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu minimieren und die CO2  -Belastung zu reduzieren.

Herausforderungen der Präzisionsdruckregelung im Zusammenhang mit dem Projekt

Bei diesem Projekt stand der Kunde vor einem komplexen Problem der Absolutdruck- und Differenzdruckregelung: Er benötigte ein Druckregelsystem, der den Absolutdruck und gleichzeitig den Differenzdruck zwischen den verschiedenen Kammern im Prozess regelt. PCS konnte ihnen für dieses Projekt eine „One-Stop-Shop“-Lösung liefern, die 3 Equilibar HF-Geräte mit 3 verschiedenen Steuerdruckreglern kombinierte, die jeweils genau die vom Kunden definierten Anforderungen für ihre vorgesehenen Aufgabe im Prozess erfüllten . Die von PCS gelieferte Technologie wurde vom Kunden nicht nur als „konventionell Ventiltechnologien überlegen“ validiert, mit den Lösungen von PCS konnte der Kunde auch Kristallisationsprobleme durch Salz im Regelventil umgehen. ​

Und der Gewinner ist ...

Das Projekt wurde für den Bayerischen Energiepreis 2020 in der Kategorie Produkte und Anwendungen nominiert und ausgezeichnet, wir empfehlen das kurze Video unten (zum Audiotranskript nach unten scrollen) und sind stolz, dass wir unsere geschätzten Kunden bei ihrem Erfolg unterstützen konnten!

Übersetzung der deutschen Informationen in diesem Video:
Audio: Im Rahmen des Forschungsprojekts Rheticus entwickeln Siemens Energy und Evonik eine neuartige Technologieplattform, die aus 2 Kernkomponenten besteht: einem CO-Elektrolyseur von Siemens Energy und einem Bioreaktor von Evonik. Mit Hilfe von Kohlendioxid als Rohstoff, Mikroorganismen und Strom, vorzugsweise aus erneuerbaren Energien, werden Spezialchemikalien hergestellt. Auf Basis dieser Technologie wurde im August 2020 im Chemiepark Marl eine Pilotanlage in Betrieb genommen. Der Einsatz der CO-Elektrolyse in der Chemieproduktion soll diese wirtschaftlich attraktiv machen und einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten.

Endbildschirm Info: Der preisgekrönte Projektfilm wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie von der Bayern Innovativ GmbH in Kooperation mit dem Pixel Campus erstellt.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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